Notruffunktion Samsung Galaxy S6edge

SOSMan sollte seine Technik beherrschen, sonst wird’s schnell peinlich. So ist es mir heute ergangen. Dazu darf ich ein kleines bisschen ausholen. Die Anstellung in der neuen Firma, brachte es mit sich … Moment neue Firm, ja ich habe den Mut aufgebracht und den  Arbeitgeber gewechselt und bin gespannt, was so auf mich noch zu kommt. Bis jetzt hab ich nen Haufen gelernt und eine Menge Verantwortung übernommen. Dafür durfte man sich auch ein Firmenhandy aussuchen. Ich habe das Samsung Galaxy S6 Edge im Blick gehabt und auch bekommen. Vorn Weg die Edge braucht man nicht ist nur Schmuck 🙂  Nun das Gerät kann ja so einiges … Mail empfangen und verschicken, Schritte zählen, um den Fittnesszustand des Besitzers zu ermitteln und um einen dann beim programmieren zu sagen, dass man inaktiv ist und man jetzt schlafen würde. Kurz gesagt Handy ans Halsband von unserem Hund Kessy geschnallt und schon klappt’s auch mit 10000 Schritten pro Tag 😀  Es kann sogar telefonisch eine Verbindung mit dem Funknetz aufbauen. Nicht unwichtig bei einem Telefon oder? Ohne Ende Apps sind vorinstalliert. Sogar nen Fingersensor zum Puls und Sauerstoffgehalt im Blut messen hat das Teil.  Dieses Wunderwerk der Technik kann auch Notrufe  absenden. Ganz herkömmlich geht das via Tastatur und der manuellen Eingabe der Ziffernkombination 112. Jedoch kann man schon mal in Situationen kommen, in denen man selbst keinen Notruf darüber absetzen kann, weil man sich nicht an diese Tastenkombination 112 erinnern kann. Dafür hat Samsung eine eigene Funktion gebaut. Mit dieser kann man z.b. wichtige Daten wie Blutgruppe und mögliche zur Zeit nötige Medikationen speichern. Am wichtigsten ist jedoch die Erstellung einer Kontaktgruppe, die im Notfall über eine vom Benutzer festzulegende Taste an der Seite des Gehäuses benachrichtigt wird. Diese Funktion hatte ich nun aber vergessen, welche Taste war das nochmal? Und wie lange musste ich sie drücken? Egal sie wurde gedrückt. Nicht aktiv von mir, sondern von meiner Jeanshosentasche. Einmal ausgelöst ist dieser Tsunami an Informationen nicht mehr zu stoppen. Es werden SMS verschickt mit Texten „Ich brauche dringend Hilfe“… „SOS“… „Helfen sie mir“. Dazu schiesst das Handy mit Front und Rückenkamera ein Foto und verschickt dieses auch per MMS. Als kröhnenden Abschluss teilt es den Empfängern den genauen Standort in Geokoordinaten recht zielgenau mit, sogar mit Karte. Diese Funktion hatte ich mal scharf geschaltet – man weis ja nie… So ergab es sich, dass mein Handy animiert durch meine Hosentasche einen Notruf just an die Gruppe der eingestellten Empfänger sendete. Vielleicht ist es dem Handy zu eng geworden und es hat Platzangst bekommen 🙂 Nun Die Folge dieser Aktion war enorm. Meine Frau liesst diesen Notruf, bringt die Kinder unter und düst zu den im Notruf übermittelnden Koordinaten. Da diese recht genau waren fand Sie mich auf Anhieb. Gut versteckt war ich nun nicht gerade. Man stelle sich vor, man sieht bei den Zielkoordinaten seinen Mann mit freiem Oberkörper auf dem Tisch des Physio liegen. Mopsfidel lässt der Kerl sich die Verspannungen aus seinem Rücken massieren… Was für Gedanken sie während der Fahrt gehabt haben muss ?… 😮 … Man sieht sich in die Augen und kuckt wie ein Eichhörnchen auf Droge…  unglaublich…

Schatz ich liebe dich von ganzem Herzen, was du da auf dich genommen hast, ist unbeschreiblich… Danke, dass es dich gibt!

…die Bilder zeigen es dann übrigens deutlich. Hosentascheninnenaufnahme. Die Funktion habe ich nun erst mal deaktiviert und bei allen Bescheid gegeben, dass es ein Fehlalarm war. Ich hoffe nur, dass ich jetzt im Ernstfall nicht ignoriert werde.  Im Grunde ist die Funktion nicht schlecht und die Erfahrung, dass dich jemand so sehr liebt, dass er gleich alles stehen und liegen lässt … unbezahlbar!!!

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