Ich glaube Kinder sind doch Nestflüchter, mal abgesehen von dem ein oder anderen 30 jährigen, der immer noch bei Mutti zu Hause wohnt 🙂 Ich meine zumindest Mädel sind da deutlich früher ausm Nest gefallen… apropos gefallen … da geht man wie jeden Abend seine Kontrollrunde durch die Kinderzimmer und schaut ob beide ruhig schlafen und ob auch alles seine Ordnung hat. Wenn dann das eine Kind kopfüber aus dem Hochbett hängt und abzustürzen droht, bleibt einem glatt der Athem stocken. Zuerst denkt man noch oh Gott und dann wie bekomm ich die jetzt ohne dass die wach wird in eine halbwegs bequeme Lage zurück. Als Eltern hat man schließlich im Babyalter gelernt “Wecke niemals ein schlafendes Kind!!!“ Nach dem man dann schließlich das Kind halbwegs wieder ins Bett bugsiert hat, und man noch das im Schlaf sprechende Kind höher, wie es sagt Papa ich liebe dich… da wird einem doch warm ums Herz. Gleichzeitig stellt man sich die Frage wie gefährlich So ein Hochbett doch ist, und man zweifelt, ob man nicht alles getan hat um solche Nestflüchtungen zu vermeiden. Was konnte man also tun? Es gab 3 Möglichkeiten, das Kind am Bett festbinden, mit der Kettensäge die Beine vom Hochbett absägen oder einfach mal ein Bett kaufen, was nicht so hoch ist. Gesagt getan Lösung drei fand Applaus also kurz vor Feierabend ab zu IKEA.

Wie gut dass die jetzt um die Ecke sind. Also um 19:00Uhr bei IKEA schön Rumpsteak gegessen und noch bis 10 vor 8 nen zum vorhandenen Lattenrost passendes Bettuntergestell ausgesucht, mit dem Budget abgeglichen und 5 vor 8 bezahlt. Das war IKEA Speed Shopping 🙂 aufgebaut ist das Bett mittlerweile auch jetzt ist es Zehn. Nun sind wir gespannt wie die Lütte schläft… das Hochbett kann jetzt verkauft werden.